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Ballet Preljocaj

Playlist #1

Mittwoch | 25.07.2018 | 20:00 Uhr | Stadtsaal

Einführung ab 19 Uhr im Säulensaal

„Ich liebe es, mit dem Tanz Geschichten zu erzählen, die man mit Worten nicht erzählen kann.“ So lautet das Credo des französischen Starchoreographen Angelin Preljocaj, der mit seiner Kompanie den zeitgenössischen Tanz Europas wesentlich mitgeprägt hat. Seine Aufführungen beeindrucken durch große körperliche Intensität, durch Perfektion und Virtuosität. Zum 30-jährigen Bühnenjubiläum hat er mit „Playlist #1“ eine wunderbare Retrospektive geschaffen, die vor allem Duette aus seinen wichtigsten Werken zeigt und zärtliche Momente mit dynamischen Szenen verknüpft.

„Um das Schöne im Menschen zu entdecken, muss man auch das Hässliche zeigen“, sagt Prejocaj weiter. Und so lösen seine äußerst sinnlichen Stücke oft widerstreitende Gefühle aus. Innige Liebe und Hingabe oder Hass und Gewalt sind in seinen Stücken mehr als die perfekte Folge von Schritten, Sprüngen und Hebungen. Es sind menschliche Äußerungen, die betören oder erschrecken. Es ist hinreißend, wenn die selbstbewusste Scheherezade (Les Nuits, 2013) den mordlüsternen Sultan mit erotischer Verführungskunst zum zärtlichen Liebhaber macht; es ist herzzerreißend, wenn Romeo die totgeglaubte Julia in den Himmel hebt und Julia im toten Körper Romeos (Romeo & Julia, 1996) das Leben sucht. Es wird kämpferisch, wenn die neidische Stiefmutter das junge Schneewitchen (Blanche Neige, 2008) mit dem vergifteten Apfel zu Boden zwingt und träumerisch, wenn sich eine junge Frau und ein junger Mann in einem berühmten Liebesduett (Le Parc, 1994) mit schwebenden Hebungen und federleichten Sprüngen zum Paar vereinen. Es ließen sich noch viele andere wunderschöne Choreographien aufzählen, die im Wechsel von anrührenden, spielerischen oder dramatischen Szenen die schöpferische Kraft eines Choreographen zeigen, der letztlich immer die Macht der Liebe feiern will. Tanz sagt manchmal mehr als Worte. Also heißt es: Schauen und erleben.

„Selten sind Tänzer so überzeugend und mitreißend zu erleben wie an diesem Abend.“ (Rheinische Post)

Dauer: ca. 90 Min., keine Pause

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur/DGCA

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VVK 29 / 37 /42, AK + 2
Veranstalter: Theaterverein Fürstenfeldbruck